So so viele gute Gründe für ein Unternehmensblog!

Hier also meine pro/contra-Liste, warum ich denke dass Social Media (in meinem Fall in Form eines Unternehmensblog) wirklich Sinn macht für “mein” Unternehmen:

PRO BLOG

1.) In meinem Fall ist schon jede Menge relevanter Content vorhanden, durch regelmäßige Newsletter die komplexe Themen schon “leicht verdaulich” aufbereitet haben

2.) Dank Wordpress und ähnlichen Tools ist es relativ einfach, ein eigenes Blog schnell und unkompliziert zu erstellen (ich weiß dass aus eigener Erfahrung, habe mit diesem Blog ja auch erst vor ein paar Tagen angefangen)

3.) Blogs haben eine unwahrscheinlich hohe und schnelle Indexierung durch Google – so kann man den Content schnell sichtbar machen.

4.) Die Backlinkstruktur könnte sukzessive auf den vorhandenen Online-Shop aufgebaut werden und somit die Sichtbarkeit bei Google verbessern

5.) Durch moderierte Kommentare hat man die Möglichkeit Erfahrungen mit dem Feedback der User zu sammeln und (überlegt) zu lernen diese zu beantworten

6.) Durch eine hohe Printmedien-Präsenz könnte das Blog auch wunderbar offline vermarktet und bekannt gemacht werden

7.) Wir könnten unsere Position als Marktführer unterstreichen (bisher macht keiner unserer Wettbeweber erfolgreiches Social Media)

8.) Es ist ein wunderbares Medium um Kundenbindung zu betreiben

9.) Kundenkommunikation – kaum ein weiteres Medium bietet ein solch hohes Maß an Kundennähe. Es gibt dem Kunden Möglichkeit für Feedback und dem Unternehmen die unglaubliche Chance, mehr über die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe zu erfahren (und wenn man es geschickt anstellt, für sich Kapital daraus zu schlagen)

8.) Im B2B (und vor allem in meiner Branche) steckt Social Media noch in den Kinderschuhen, wir könnten langsam reinwachsen, um dann in 1-2 Jahren ganz vorne mit dabei zu sein.

CONTRA BLOG

1.) Durch die Feedback-Möglichkeit des User, muss klar im Unternehmen geregelt sein, wer wie bei kritischen Fragen bzw. Feedback reagiert. Es müssen klare Regeln im Unternehmen definiert werden (worüber wird gebloggt, wer bloggt, wie wird reagiert bei negativem Feedback, etc.)

2.) Es ist ein (längerer) Weg, im Unternehmen die Chancen für solch ein Unterfangen in die wichtigen Köpfe zu bekommen

3.) Es ist definitiv ein Zeitfaktor der nicht zu unterschätzen ist:

  • Recherche, was treibt meine Ziegruppe gerade um
  • Artikel schreiben
  • Kommentare,Feedback lesen
  • kommentieren und individuell antworten
  • das Blog bekannt machen (wie man das am schlausten macht, werd ich mir demnächst mal vorknöpfen)

Soviel zu meiner Liste. Alles in Allem überwiegen die positiven Aspekte um Längen. Nun noch ein bisschen mit Unternehmensspezifikas spicken und dann müsste ich die Unternehmensführung doch überzeugen können?!

Und die Frage die da kommt: “Und was kostet das?

Nichts! Außer Zeit, Engagement und ein bisschen Mut der Erste zu sein (in seiner Branche) und zudem offen und ehrlich!

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Aha – wir sind wie ein Fischschwarm?!

Ja, irgendwie ein bisschen, oder?

Soziale Netzwerke

Der Schwarm trifft die Entscheidung

Ob Facebook, Myspace oder Twitter: Soziale Netzwerke schießen wie Pilze aus dem Boden und beeinflussen zusehends unser Verhalten. Neue Bücher beschreiben welche Auwirkungen die Vernetzung hat und wie Firmen die neuen Plattformen im Internet für sich am besten nutzen können.
…Ihr Fazit: Verhaltensmuster und Gefühle der Menschen sind wie ein Fischschwarm. Nicht ein einzelner Fisch entscheidet, wohin es geht, sondern der Schwarm trifft die Entscheidung.
Lest hier den ganzen Bericht vom Handelsblatt…
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Yeeaahh! Meine Zielgruppe ist “online”

So, als erstes muss ich dieses vorne weg nehmen: konkrete Zahlen kann ich leider nicht nennen, da diese Firmeninternas sind. Außerdem: Der Wettbewerb schläft ja auch nicht auf dem Baum …

Aber soviel kann ich sagen:
Ein Großteil der Kunden die bisher rein über Printmedien angesprochen werden, nutzen verstärkt den Vertriebskanal Online-Shop zusätzlich zu den klassischen Vertriebswegen Telefon und Fax – dazu ist noch erwähnenswert, dass sich der Prozentsatz der Online-Shop-Nutzer von 2009 auf 2010 um 1/3 gesteigert hat.
UND ein Viertel des Kundenbestands ist Abonnent des Newsletters und die Öffnungsrate liegt zwischen 20 und 30%. Der Newsletter ist rein redaktionell und enthält nur einen kleinen Bruchteil an Eigenwerbung.

Fazit: Ein Großteil unserer Kunden sind bereits „online“ – das ist doch mal eine gute Nachricht.

Am Wochenende habe ich einen interessanten Bericht gelesen.  Der hat mich in meiner Ansicht, Social Media auch in dem Unternehmen zu etablieren in dem ich arbeite, gestärkt.

Und zwar hat der Autor David Nelles einen Bericht verfasst: „Social Media & B2B – 5 Gründe die dafür sprechen.“
Und einer der ausschlaggebenden Sätze lautet: Suchmaschinen sind das Gravitationszentrum im Internet. Dabei werden Suchmaschinen nicht nur von Privatpersonen für die Suche nach dem nächsten Urlaubsziel oder einer neuen Digicam genutzt. Fakt ist – auch Einkäufer von Unternehmen nutzen Google & Co. um an Informationen relevanter Dienstleistungen und Produkten zu gelangen.

Den gesamten Bericht könnt ihr hier nachlesen.

Die Wahrheit kann so einfach sein, oder? Natürlich! Jeder der nach Lösungen für ein Problem sucht nutzt das Internet. Und vor allem in der Branche in der ich tätig bin, hat der User momentan noch keine großen Alternativen an übersichtlich und lösungsorientiert zusammengestellten (für ihn relevanten) Informationen.

Für relevanten und interessanten Content wird man dann auch noch mit besserer Sichtbarkeit bei Google belohnt. Davon profitiert dann nicht nur der User und das Blog, sondern womöglich auch der eigene Online-Shop.
Lösungsorientierte Antworten und Produktempfehlungen auf Fragen, die die User beschäftigt, sollte doch auch dazu beitragen können den Umsatz im Online-Shop zu verstärken?!

Mein Bild eines eigenen Blogs als erstes Medium des Social Media manifestiert sich immer mehr in meinem Kopf. Mir fallen nur gute Gründe ein, um dieses Projekt in Angriff zu nehmen. (Naja, und ein paar kleine Bremsen die es erst noch zu lösen gilt…)
Ich werde mal eine pro/contra-Liste erstellen.

Demnächst hier mehr …

Würde ein Blog meine Zielgruppe erreichen und interessieren?

…und wie finde ich das heraus?

Grundsätzlich kann man ja behaupten, Kunden die E-Commerce nutzen oder den Newsletter konsumieren sind sicherlich der Nutzung von Blogs nicht abgeneigt. Ich denke darüber kann ich mir ein kleines Bild über eine mögliche Leserschaft verschaffen.

Welche Themen interessiert meine Zielgruppe – welche Informationsquellen kann nich noch nutzen?

  • Eigene Adressbestände: wer kauf bereits im Online-Shop
  • Newsletter-Erhalter: wer liest bereits regelmäßig
  • Eine Umfrage auf der Homepage was die Besucher von einem Blog halten würden
  • und in artverwandten Foren einfach mal reinschauen

Ich denke die ersten zwei Punkte nehm ich als erstes in Angriff. ASAP dazu mehr…

Social Media Nutzerzahlen und Trends in Deutschland 1/2010

Facebook Deutschland wächst pro Monat um 1 Mio User (und es sind heute schon 8,5 Mio)
und fast 4 Stunden verbringen Onliner täglich in Social Networks – so viel Zeit will ich auch haben!!!

Hier gibt es alle Trends:

http://www.socialmedia-blog.de/2010/04/social-media-nutzerzahlen-und-trends-in-deutschland/

Frage: Wo treibt sich meine Zielgruppe rum?

..hm, nach ersten Recherchen habe ich das ein oder andere Forum, welches sich mit Arbeitssicherheit beschäftigt, gefunden. Aber die meisten sind doch recht “eingestaubt”. So gut wie gar keine Bewegung drauf…

Die Fragen die ich mir stelle:

  1. Nutzt meine Zielgruppe überhaupt Social Media Webseiten?
  2. Wie nutzt meine Zielgruppe das Social Web?

Dann wollen wir mal hoffen, dass sie nicht zu den 42% der Deutschen gehören, die  Social Web GARNICHT nutzen.

Immerhin 31% der Deutschen lesen Blogs, 18% schreiben Kommentare in fremde Blogs und nur 9% betreiben ein eigenes Blog.

(Quelle: Allensbacher Computer- und Technik-Analyse, ACTA 2009 Basis: Bundesrepublik Deutschland, Bevölkerung 14 bis 64 Jahre
2793/21.10.2009 )

Die Suche geht weiter…

ACTA-Studie 2009

Wer sich für “Zentrale Trends der Internetnutzung in den Bereichen Information, Kommunikation und E-Commerce” interessiert, sollte die Studie mal lesen:

Das pdf-Dokument zur ACTA-Studie 2009 könnt ihr hier bekommen.

So hat alles angefangen…

Internet World 2010… und was sie bei mir ausgelöst hat

Meine erste Internet-World: Endlich ein wenig mehr erfahren über Social Media – die Erwartungen waren relativ hoch – die Enttäuschung daher umso größer, als es in JEDEM Beitrag zwar tolle Erfolgsstorys gab aber nicht eine aus dem B2B Bereich.

Einige Tage später, nach eigehender Internetrecherche war die Ernüchterung noch größer. Es gibt so gut wie keine echten Social-Media-Kampagnen im B2B. Dabei war ich so Feuer und Flamme, Social Media in Form eines Blogs für unsere Branche ins Leben zu rufen. Aber ist meine Zielgruppe überhaupt bereit für Social-Media?

Aber was soll’s jemand muss ja mal der erste sein der es ausprobiert. Also mein

erster Schritt: Erstmal ein bisschen einlesen – wer zu schnell dabe ist kann auch mal ganz schnell in die flasche Richtung laufen.

Social Media Marketing: Strategien für Twitter, Facebook & Co von Tamar Weinberg  – die ersten 70 Seiten sind geschafft und ich bin immer noch motiviert :-)

und der zweite Schritt folgte gleich heute: http://jessis-blog.de mit der Unterstützung eines Freundes ins Leben gerufen, meine Idee formuliert und diesen ersten Artikel geschrieben.

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